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| Wer gibt
hier den Ton an? |
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| Dass Gustav,
der cholerische
Vorsitzende des
Musikvereins, auch den
Dirigenten der
Musikkapelle darstellt,
ist einigen
Vereinsmitgliedern ein
Dorn im Auge. Max' neue
Freundin, Ilse, scheint
für diesen Posten
prädestiniert. Doch wie
soll man's anstellen,
dass Gustav freiwillig
aufgibt. Da kommt Max
eine Idee... |
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| Im Vorfeld
der Geburtstagsfeier des
Bürgermeisters führt
Gustav in Vertretung für
die erkrankte Dirigentin
die Gesangsprobe des
Frauenchores durch. Doch
mit seinen verbalen
Ausbrüchen gegen seine
eigene Tochter Adelheid
hat er im Nu seine Frau
Frieda und auch
sämtliche weiblichen
Mitglieder der
Sangesabteilung gegen
sich. |
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| Unter diesen
Voraussetzungen steht die
nun folgende Sangesstunde
der Frauen auch unter
keinem guten Stern.
Besonders die nicht immer
sehr intelligenten
Äußerungen von Adelheid
lassen ihren Vater
regelmäßig rhetorisch
explodieren. Da hilft es
auch nicht, dass Frieda
Partei für ihre Tochter
ergreift. |
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| Jetzt
schlägt's aber dreizehn:
Als sich die vierköpfige
Musikkapelle nach langem
Parlaver und Hinundher
endlich zum Musizieren
entschließt, den
Instrumenten aber nur
haarsträubende
Katzenmusik zu entlocken
ist, platzt Gustav
endgültig der Kragen. Er
schmeißt den Taktstock
hin und verläßt den
Probensaal. Das wäre
geschafft: Gustav hat
kapituliert. |
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| Bis auf
Gottlieb waren alle
Musiker der Kapelle in
den Plan eingeweiht. Nur
wie soll man dem etwas
einfältigen Trompeter
den neuen Dirigenten
unterschieben? Aber Max
hat auch dafür eine
Lösung parat: Bei einer
Geisterbeschwörung im
Halbdunkel erscheint
plötzlich der neue
Dirigent. Doch das ist
Gottlieb zuviel - er
verspürt ein dringendes
Bedürfnis. Jedoch es ist
zu spät. Die Sache ging
voll in die Hose. |
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| Auch das
noch: Beim Saalschmücken
ist Gustav vom Stuhl
gestürzt und hat sich
den Kopf angeschlagen,
dazu kommt noch
plötzliches Nasenbluten.
Gottseidank ist Josefa,
die Hebamme, schnell zur
Stelle. Sie verbindet den
Verletzten fachmännisch,
wie man hier sehen kann.
Bald geht es
"Abdullah"
schon besser. |
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| Der große
Moment - der neue
Dirigent stellt sich vor. |
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| Mit dem
neuen Dirigenten gelingt
nun endlich das, was man
von einem Musikverein
erwartet: Instrumente und
Stimmen im harmonischen
Einklang. Doch dann
passiert's: Beim
Dirigieren reißt sich
der vermeintlich
männliche Dirigent
versehentlich die Mütze
vom Kopf und langes
Frauenhaar kommt zum
Vorschein. Ilse, Max'
Freundin, hatte den neuen
Dirigenten gemimt. |
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Endlich
können Max und Ilse ihre
Liebe öffentlich
eingestehen, sogar Gustav
begrüßt seine
zukünftige
Schwiegertochter. Doch
damit nicht genug der
Zuneigung - Jakob gesteht
Josefa seine Liebe zu
ihr.
An diesem Abend können
quasi gleich zwei
Verlobungen gefeiert
werden. |
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So einträchtig
hat der Musikverein schon lange
nicht mehr musiziert. |
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| Aufführungen am
11., 12., 13., 18. und 19. März
2005 |
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