Die Bremmer Laienspiel-Gruppe 2005
Das Stück
[ Das Stück ] [ Das Team ] [ Dat Knibbschestheater ]
Wer gibt hier den Ton an?
Dass Gustav, der cholerische Vorsitzende des Musikvereins, auch den Dirigenten der Musikkapelle darstellt, ist einigen Vereinsmitgliedern ein Dorn im Auge. Max' neue Freundin, Ilse, scheint für diesen Posten prädestiniert. Doch wie soll man's anstellen, dass Gustav freiwillig aufgibt. Da kommt Max eine Idee...
Im Vorfeld der Geburtstagsfeier des Bürgermeisters führt Gustav in Vertretung für die erkrankte Dirigentin die Gesangsprobe des Frauenchores durch. Doch mit seinen verbalen Ausbrüchen gegen seine eigene Tochter Adelheid hat er im Nu seine Frau Frieda und auch sämtliche weiblichen Mitglieder der Sangesabteilung gegen sich.
Unter diesen Voraussetzungen steht die nun folgende Sangesstunde der Frauen auch unter keinem guten Stern. Besonders die nicht immer sehr intelligenten Äußerungen von Adelheid lassen ihren Vater regelmäßig rhetorisch explodieren. Da hilft es auch nicht, dass Frieda Partei für ihre Tochter ergreift.
Jetzt schlägt's aber dreizehn: Als sich die vierköpfige Musikkapelle nach langem Parlaver und Hinundher endlich zum Musizieren entschließt, den Instrumenten aber nur haarsträubende Katzenmusik zu entlocken ist, platzt Gustav endgültig der Kragen. Er schmeißt den Taktstock hin und verläßt den Probensaal. Das wäre geschafft: Gustav hat kapituliert.
Bis auf Gottlieb waren alle Musiker der Kapelle in den Plan eingeweiht. Nur wie soll man dem etwas einfältigen Trompeter den neuen Dirigenten unterschieben? Aber Max hat auch dafür eine Lösung parat: Bei einer Geisterbeschwörung im Halbdunkel erscheint plötzlich der neue Dirigent. Doch das ist Gottlieb zuviel - er verspürt ein dringendes Bedürfnis. Jedoch es ist zu spät. Die Sache ging voll in die Hose.
Auch das noch: Beim Saalschmücken ist Gustav vom Stuhl gestürzt und hat sich den Kopf angeschlagen, dazu kommt noch plötzliches Nasenbluten. Gottseidank ist Josefa, die Hebamme, schnell zur Stelle. Sie verbindet den Verletzten fachmännisch, wie man hier sehen kann. Bald geht es "Abdullah" schon besser.
Der große Moment - der neue Dirigent stellt sich vor.
Mit dem neuen Dirigenten gelingt nun endlich das, was man von einem Musikverein erwartet: Instrumente und Stimmen im harmonischen Einklang. Doch dann passiert's: Beim Dirigieren reißt sich der vermeintlich männliche Dirigent versehentlich die Mütze vom Kopf und langes Frauenhaar kommt zum Vorschein. Ilse, Max' Freundin, hatte den neuen Dirigenten gemimt.
 
 
Endlich können Max und Ilse ihre Liebe öffentlich eingestehen, sogar Gustav begrüßt seine zukünftige Schwiegertochter. Doch damit nicht genug der Zuneigung - Jakob gesteht Josefa seine Liebe zu ihr.
An diesem Abend können quasi gleich zwei Verlobungen gefeiert werden.
  So einträchtig hat der Musikverein schon lange nicht mehr musiziert.
Aufführungen am 11., 12., 13., 18. und 19. März 2005
[ Das Stück ] [ Das Team ] [ Dat Knibbschestheater ]